Zitate

Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb

K. Tucholsky

Der Mensch kann zwar thun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.

A. Schopenhauer

Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern

K. Marx

Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt

F. Hölderlin

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge

W. Busch

Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen

B. Franklin

Nach Freiheit strebt der Mann, das Weib nach Sitte

Goethe

Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumen lässt.

Shakespeare

Das Bessere ist der Feind des Guten

Voltaire, oder gut gemeint ist oft schlecht gehandelt.

Das Gegenteil von schlecht muß nicht gut sein – es kann noch schlechter
sein.

P. Watzlawik

…aber auch den Tieren geht es nicht besser: Im Zoo sind sie vor Hunger, Gefahr und Krankheit geschützt und werden zu Neurotikern.

P. Watzlawik

Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd

Bismark

Keine Mauer ist so hoch, dass ein mit Gold beladener Esel sie nicht übersteigen kann

Phillip II, Makedonien

Wie du beim Dahinscheiden gelebt zu haben wünschst, so kannst du jetzt bereits leben.

Markus Aurelius

Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist

C.N. Parkinson, Parkinsonsche Gesetz zum Bürokratiewachstum

Oh, ich bin klug und weise, und mich betrügt man nicht

Lortzings, Ironie zu intelligenter Selbstdarstellung

Pflicht! Du erhabener großer Name!

Kant

Wer (erst mal) begonnen hat, hat (damit) schon zur Hälfte gehandelt!

Horaz, Grundstein zu Sapere Aude, wurde von dann Kant aufgegriffen

Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau.

F. Schiller, aus Das Lied von der Glocke, heute scherzhaft zur Rollenverteilung

Vaterland nennt sich der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.

F. Dürrenmatt

Verlange nie zu wissen, wem die Glocke schlägt; sie schlägt dir

John Donne, Bezug nahm dazu E. Hemingway in `Wem die Stunde schlägt

Wenn es nicht wahr ist, ist es sehr gut erfunden

G. Bruno, falls es mal etwas zu zweifeln gibt…

Wenn Frauen jung und schön nur sind, so haben sie die Gabe, es zu wissen

W. Shakespeares

Auffallend schöne Frauen erregen schon am zweiten Tag nicht mehr die gleiche Bewunderung. Das ist ein großes Unglück für sie… Weil ihre Vorzüge allen Menschen sichtbar und eine äußerliche Auszeichnung sind, so stehen auf der Liste ihrer Anbeter gar viele Dummköpfe, Serenissimi und Millionäre.

Stendhal

Schönheit ist das beste Empfehlungsschreiben.

Diogenes von Sinope

Wer Ohren hat zu hören, der höre!

J. v. Nazareth

Wie viel Erde braucht der Mensch?

Tolstoi, wie ein Bauer zum Gutsbesitzer wird und wie sich dabei sein Charakter verändert

Wir haben Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben.

Jonathan Swift

In der fortgeschrittenen Moderne geht die gesellschaftliche Produktion von Reichtum systematisch einher mit der gesellschaftlichen Produktion von Risiken.

Ulrich Beck, ein Beitrag zur Risikogesellschaft

Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen
als im Gespräch in einem Jahr

Platon

Das Schlussergebnis für den erfolglosen Mitbewerber ist nicht dessen Tod, sondern eine geringe oder gar keine Nachkommenschaft.

Charles Darwin, eine Ohrfeige für alle Kinderlosen

Diogenes trug nicht nur eine Laterne, mit der er Menschen suchte, sondern, für den Fall, daß er Menschen finden sollte, trug er auch noch einen Knüppel.

Moritz Gottlieb Saphir

Die mir eine Gabe reichen, umwedle ich, die mir nichts geben, belle ich an, und Schurken beiße ich.

Diogenes von Sinope

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich. Der Glückliche kann nur Glückliche um sich sehen.

Ludwig Feuerbach

Der sich politisch Mäßigende setzt Fett an, das ihm und anderen als Muskel nur erscheint, und gleichzeitig magert etwas in ihm ab. Er wird ein politischer Suppenkasper.

Peter Brückner