Zitate zum Tod

Wie du beim Dahinscheiden gelebt zu haben wünschst, so kannst du jetzt bereits leben.

Der Mensch muß keine Angst vor dem Tod haben, eher vor dem ungelebten Leben.

Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.

Mark Aurel, römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa

Verlange nie zu wissen, wem die Glocke schlägt; sie schlägt dir

John Donne, englischer Schriftsteller 1572 - 1631

Die Ungewissheit über das Wo und Wie unserer Wiedergeburt ist ein Hauptbestandteil unseres Widerwillens gegen den Tod

So ist nun mal die Zeit allhie, / Erst trägt sie dich, / Dann trägst du sie; / Und wann’s vorüber, weißt du nie

Wilhelm Busch, humoristischer Dichter und Zeichner 1832 - 1908

Wenn man alles verloren und keine Hoffnung mehr hat, ist das eine Schmach und der Tod eine Pflicht.

Voltaire, franz. Aufklärer 1694 - 1778

Der Tod ist nur dann schlimm, wenn man sein Lebtag auf das Glück gewartet hat, und es ist nicht gekommen. Da muß einem zu Mute sein, wie wenn man hungrig von einem reichgedeckten Tische aufsteht.

Hermann Sudermann, deutscher Schriftsteller 1857 - 1928

Es ist Albernheit, zu leben, wenn das Leben eine Qual wird, und wir haben die Vorschrift zu sterben, wenn Tod unser Arzt ist.

William Shakespeare, engl. Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 – 1616

Des Todes rührendes Bild steht nicht als Schrecken dem Weisen und nicht als Ende dem Frommen. Jenen bedrängt es ins Leben zurück, und lehrt ihn handeln, diesen stärkt es zu künftigem Heil in Trübsal und Hoffnung. Beiden wird zum Leben der Tod.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter und Naturwissenschaftler 1749 – 1832

Nicht den Tod fürchten wir, sondern die Vorstellung des Todes.

Es ist ungewiss, wo der Tod dich erwartet: darum erwarte du ihn überall.

Seneca, Philosoph der Antike, Stoiker

Ein Augenblick, gelebt im Paradies, wird nicht teuer mit dem Tod gebüßt.

Friedrich Schiller, deutscher Dichter und Philosoph 1759 - 1805

Die Heiterkeit und der Lebensmut unserer Jugend beruht zum Teil darauf, daß wir, bergauf gehend, den Tod nicht sehen; weil er am Fuß der anderen Seite des Berges liegt.

Der Lebenslauf des Menschen besteht darin, dass er, von der Hoffnung genarrt, dem Tod in die Arme tanzt.

Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph 1788 - 1860

Der Tod hat keinen Terminkalender.

Manfred Hinrich, deutscher Philosoph und Aphoristiker geb. 1926

Je größer die Achtung vor dem Menschenleben wird, desto geringer wird die Achtung vor dem Tod.

Francis Bacon, engl. Philosoph 1561 – 1626

Menschlich zu sterben, zu sterben mit dem Bewußtsein, daß du im Tod deine letzte menschliche Bestimmung erfüllst, zu sterben also im Frieden mit dem Tode, das sei dein letzter Wunsch, dein letztes Ziel. Dann triumphierst du auch noch im Tode über den üppigen Traum der christlichen Unsterblichkeit.

Ludwig Feuerbach, deutscher Philosoph 1804 - 1872

Wenn wir also gut zu sterben wünschen, müssen wir lernen, gut zu leben: Wenn wir auf einen friedvollen Tod hoffen, dann müssen wir in unserem Geist und in unserer Lebensführung den Frieden kultivieren.

Tendzin Gyatsho, gegenwärtige Dalai Lama geb. 1935

Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat.

Immanuel Kant, deutscher Philosoph 1724 - 1804